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Aus der Fraktion | 6. August 2009

Kampfhundangriff in Grefrath: FDP fordert Konsequenzen

American Bulldog, Foto: © Sannse/Wikipedia

Am vergangenen Sonntag wurde ein vierjähriger Junge aus Oedt von einem gefährlichen Kampfhund der Rasse American Bulldog angegriffen. Der Hund hatte ihm auf einer Wiese am Bruchweg in den Kopf gebissen. Die FDP in Grefrath fordert nun die Verwaltung auf, gefährliche Hunde und deren Halter strenger zu überprüfen.

“Insbesondere muss die Eignung der Halter zur Führung solcher Hunde deutlich genauer betrachtet werden”, so Horst Lübke, Vorsitzender der FDP Ratsfraktion, “Wir dürfen nicht tatenlos akzeptieren, dass die Gesundheit und das Leben grefrather Bürger und ihrer Kinder durch diese Hunde gefährdet werde.” Lübke kündigte an, dass die FDP-Fraktion einen entsprechenden Antrag in den Rat der Gemeinde Grefrath einbringen werde.



4 Kommentare zu “Kampfhundangriff in Grefrath: FDP fordert Konsequenzen”

  1. amigo74

    Es gibt keine Hunderassen die von Geburt an gefährlich sind ! Wenn sich unsere superschlauen Politiker nur auf werbewirksame Minderheiten wie Kampfhundebesitzer stürzen, gaukeln sie nur vor, ernsthaftes Interesse an einem wirksamen Hundegesetz zu haben. Das andere Hunderassen(Nichtkampfhunde) eine höhere Auffälligkeitsquote haben und häufiger in noch schlimmere Beißatacken verwickelt sind, verschweigen sie weiterhin. Dann müßte man sich ja auch um unser deutsches Kulturgut, dem Schäferhund, Gedanken machen !!
    Aber diese Lobbi ist wohl zu groß und die Medien berichten nicht negativ gegen diese Hunde, deshalb sieht ein Durchschnittspolitiker ja auch keinen Handlungsbedarf !
    Jedes Jahr sterben ca. 10 Menschen in Folge einer Hundeatacke, das kann man seriöser Statistiken entnehmen. Die dafür verantwortlichen Rassen werden nicht durch das völlig überflüssige LHG erfasst. Wenn man so ein Gescheheniss mit dem Wort Kampfhund in Verbindung bringt, kann die Presse was damit anfangen und die Politiker springen. Man gaukelt der Gesellschaft vor,man hätte was getan. In Wirklichkeit bestraft man zu 99% verantwortungsvolle Hundehalter und die liebsten Hunde die überhaupt möglich sind. In Amerika werden Pitbulls als Social-Dogs eingesetzt, die mit kranken und behinderten Kindern arbeiten. In Deutschland sieht man sie lieber tot, das kann doch wohl nicht sein ! Eine Rechtsgebung wie in Panama-City.
    Die Parteien fordern sofort strengere Kontrollen, gerne sag ich. Aber für alle Hunde, weil die auch beißen können und es viel häufiger tun als Kampfhunde !
    Ich kenn hunderte Kampfhunde, die nach diesem Supergesetz von der Couch ins Tierheim kamen. Das ist die reinste Tierquälerei ! Und die haben niemandem was getan !
    Einen super Spruch gab es auch von dieser Gemalin eines Politikerimitators: Doris Schröder-Köpf. “Kampfhunde oder Kinder, Deutschland muß sich entscheiden”
    Na der Spruch zeugt von Inteligenz !
    Ich habe mich vor 20 Jahren für beides entschieden und wir leben alle noch !
    Vielen Dank

  2. Der Ex (Moderator)

    Hallo amigo74,

    ich glaube, dass Horst Lübke es in seinem Statement deutlich gemacht hat: Das Problem sind nicht unbedingt die Hunde, sondern Halter, denen es an Fachkunde mangelt oder die schlicht und einfach nicht in der Lage sind, solche Hunde zu beherrschen.

    Wenn die Verwaltung es schafft, die ungeeigneten Halter aus dem Verkehr zu ziehen, kann dies auch nur im Interesse der - wie sie sagen - “99% verantwortungsvollen Hundehalter” sein. Denn dann hat die Bevölkerung auch keinen Grund, Angst vor diesen Tieren (bzw. der Tier-Halter-Kombination) zu haben.

  3. Anonymous

    Mir bleibt unverständlich dass es keine Poliker “mit Arsch in der Hose” gibt.
    Seit dem Jahr 2000 als in Hamburg ein Kind durch Hundebiss zu Tode kam, gibt es nur “schlaues Gerede”, aber keine Handlungen. Wer einen Hund halten möchte, benötigt hierfür einen Befähigungsnachweis, die gesetzliche Grundlage hierfür zu schaffen ist Sache der Politik.

    Meine Erlebnisse als Hundehalter sind hier entsprechend, wenn ich sehe, dass so genannte Hundehalter mit Ihren Schnuffis diskutieren, statt kurze Kommandos einzusetzen… wie auch, wenn mancher den Hund als “Mensch” betrachtet.

    Der Fokus gehört weg vom Hund, hin zum Hundehalter.

  4. Der Oedter

    Es ist der Noch-Bürgermeister, der hier keinen Arsch in der Hose hat.Er hat Diskussion über den FDP-Antrag in den nicht-öffentlichen Teil der Ratssitzung verschoben, weil ja Wahlkampf ist.

    Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Gesetze (Landeshunesgesetz) eigentlich ausreichen. Sie sind in den letzten Fällen nur nicht eingehalten worden. Es sind die Kommunen, sprich also Kättners Verwaltung, die diese Einhaltung überwachen muss.

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