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Aus dem Ortsverband | 7. Januar 2009

FDP-Kreisverband Viersen vereitelt Wahlparteitag

Bei der Vorbereitung des außerordentlichen Wahlparteitages des FDP Ortsverbandes Grefrath hat sich herausgestellt, dass im Dezember 2008 neu eingetretene Mitglieder seitens der Kreisgeschäftsführung nicht an den Ortsverband gemeldet wurden. Diese Mitglieder wurden demnach nicht ordnungsgemäß eingeladen. Der Vorstand der Ortsverbandes stellte somit heute fest, dass der Parteitag nicht satzungsgemäß einberufen werden konnte und damit nicht beschlussfähig ist.

Im Rahmen der Wahlvorbereitungen der Liberalen im Kreis Viersen sind im Dezember vergangenen Jahres etliche neue Mitglieder mit Wohnsitz in der Gemeinde Grefrath in den Ortsverband eingetreten. Die neuen Mitglieder stellen aufgrund der Anzahl ein erhebliches Stimmengewicht im kleinen Ortsverband Grefrath dar. Aus Reihen bestehender FDP-Mitglieder aus Grefrath wurde sogar bereits die Vermutung geäußert, dass es sich hierbei um Mitglieder handelt, die einzelnen Personen in den Parteitagen des Kreises (8. Januar) und des Ortsverbandes Grefrath zu aussichtsreichen Listenplätzen verhelfen sollen.

Die Aufnahme erfolgt bei der FDP traditionell durch Beschluss des Kreisvorstandes. Ob diese Aufnahme tatsächlich wirksam erfolgt ist, ist im Ortsverband Grefrath nicht bekannt, da die entsprechende Sitzung zeitgleich mit einer Ratssitzung stattfand und Kreisvorstandsmitglied und Fraktionsvorsitzender Horst Lübke seinen Aufgaben als gewählter Bürgervertreter im Rat nachgehen musste. „Das Protokoll der Kreisvorstandssitzung liegt mir immer noch nicht vor. Merkwürdig ist das schon“, äußerte sich Parteichef Horst Lübke zu den Vorgängen in seiner Partei. Selbst die Unterlagen zur Kommunalwahl, die Lübke beim Wahlleiter einreichen muss, waren bereits in der Verwaltung verschwunden. Wie sich herausstellte, wurden die Formulare ohne Wissen des Ortsverbandes von der Kreisgeschäftsstelle abgeholt.

„Ob es sich um eine bewusste Manipulation oder nur um mangelnde Sorgfalt im Kreisverband handelt, ist für uns zweitrangig“, sagte Lübke. „Wir müssen und werden sicherstellen, dass die Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl im Juni geheim, demokratisch und gesetzeskonform abläuft. Um dies zu gewährleisten, war die Verschiebung des Parteitages unumgänglich“, so der FDP-Vorsitzende weiter.

Der Vorstand wird sich zeitnah treffen um die Einberufung eines neuen Wahlparteitages zu beschließen.

Update [08. Jan. 2008, 10:14 Uhr]:
Einen Artikel zum Thema finden Sie auch unter Grefrath-Publik.de



15 Kommentare zu “FDP-Kreisverband Viersen vereitelt Wahlparteitag”

  1. Palaver

    willkommen in kempen. der kreishäuptling hat sich ja diebisch gefreut, als er den vorsitzenden dort geschaßt hat. warscheinlich hat er jetzt die jahrke im griff, die grefrath unterwandert.

    auf ein spannenden wahljahr in grefrath
    P.

  2. Das Orakel

    “Schöne Bescherung!” - so steht es auch schon auf der Kreis FDP Internetseite.
    Nur nicht unterkriegen lassen und alle, also auch rechtliche Schritte gegen solche Machenschaften prüfen.

  3. Birgit Jahrke

    Ich nehme ganz bewusst mit meinem richtigen Namen Stellung zu diesen ungeheuerlichen Anschuldigungen und verstecke mich nicht hinter einem Pseudonym.
    Wenn ich die Internetseite der FDP-Grefrath in letzter Zeit betrachte, dann graut es mir regelrecht. Die derzeit Verantwortlichen hierfür scheinen jeglichen Respekt und jegliches Gefühl für gute Umgangformen verloren zu haben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Birgit Jahrke

  4. Der Ex (Moderator)

    @Birgit Jahrke:

    Diese Seite erlaubt den ehrlichen Dialog und andere Meinungen. Was vom Moderator entfernt wird, steht in den Nutzungsbedingungen.

    Apropos “verstecken”: Ein Pseudonym braucht man hier nicht unbedingt, aber nicht jeder möchte politische Aussagen unter seinem Namen in Google wiederfinden.

    Gruß vom Moderator

  5. Birgit Jahrke

    Wenn ich einen ehrlichen Dialog führe und bei der Wahrheit bleibe, dann brauche ich auch Google nicht zu fürchten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Birgit Jahrke

  6. Udo_Schmeling

    Ich bin ein ehemaliges Mitglied der FDP in Grefrath und habe wegen Wohnortwechsel letzten Sommer meine Ämter niedergelegt. Somit dürfen alle, die es angeht wissen, wer ich bin, auch Du, liebe Birgit. Und wenn Du hier von einem Dialog sprichst, wo es bei der Wahrheit bleiben soll, dann erklär doch mal bitte, wie es zu solch einer Situation kommen konnte, das der Vorstand des Ortsverbandes nicht weiß, das es neue Mitglieder gibt ? Wie kommen denn die Wahlunterlagen zum Kreis ? Ich selbst habe währende meiner “Amtszeit” das Intrigenspiel Deines Mannes am eingenen Leib miterleben dürfen. Und ich kann mir das, was oben angedeutet wurde, lebhaft vorstellen. Sorry, aber die FDP-Grefrath benötigt ein Team, was zusammenhält und nicht einen Pressegeilen Mr. G, der die Partei als Bühne für seine One-Man-Show mit Assistentin mißbraucht. Also, liebe Birgit, red´ nicht drum rum, sondern mach klare Aussagen.
    Gruß, S.

  7. Der Ex (Moderator)

    Das Intrigenspiel des Herrn J. aus G. kann ich als letzter Ex-Vorsitzender nur bestätigen. Das hat die FDP trotz guter Konzepte ein Vielzahl von Mitgliedern gekostet, die sich einfach nicht mehr von einem Vorstandsmitglied und Ratsherrn beschimpfen lassen wollten.

  8. Palaver

    wenn sich die jahrkes quasi selbst auf die wahllisten von kreis und gemeinde wählen,bleibt nur,von der wahl der fdp abzuraten.wäre schade.weil der rest meiner meinung nach wählbar ist.werde mir auf jeden fall die jahrksche krönung für den kreistag am heutigen abend in der albert-mooren-halle nicht entgehen lassen.
    [...]
    P.

    [Hinweis: Der letzte Satz enthielt persönliche Angriffe und wurde von Moderator entfernt. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen!]

  9. Bald Ex-FDP-Wähler

    Das ist ja fast interessanter als spiegel.de. Nur das Thema gefällt mir nicht. Es ist schade, daß die FDP demnächst wohl auf ihre Ratssitze verzichten muss. Wenn der Vorstand ersteinmal abgewählt und ersetzt ist (mit einer feindlichen Übernahme ist ja wohl zu rechnen), dann hat die FDP keine Chance mehr in Grefrath. Schade eigentlich.

  10. Palaver

    @Bald Ex-FDP-Wähler: was meinst du,was das fürn spaß wird,wenn sich die anderen parteien dann mit der fdp anlegen.wenn man die artikel hier liest,sind die ja nicht ohne aber das ist nur politisches geplänkel.ich glaube schon, das lübke oder mülders trotzdem noch mit wolfers jun. ein bier trinken gehen würden.wenn aber die genannten personen loslegen ist schluss mit lustig.dann gehts unter die gürtellinie.retorisch wird der rat dann zur baustelle.frag mal ein paar ehemalige fdpler oder siehe oben.

  11. Der Oedter

    Was hackt ihr eigentlich immer auf J. herum. Ich glaube, dass der Macht- und Pressegeile der Kreisvorsitzende ist. Ihr hättet ihn gestern mal erleben sollen. Er hat die “neuen” genau instruiert, welchen Schritt sie jetzt machen müssen.

  12. Palaver

    @Der Oedter: das glaube ich nicht. die ziehen an einem strang. der kreisvorsitzende wäre ohne seine geschäftsführerin hilflos wie ein fisch ohne wasser und müsste sich wieder um seine kanzlei kümmern. die beiden ziehen an einem strang.
    P.

  13. Norbert Prümen

    Hallo,

    ob der Kreishäuptling sich freut oder ob einzelne Parteimitglieder der Ortsverband versuchen zu unterwandern ist mir persönlich egal.

    Das hier Personen es vorziehen nicht mit Ihrem Namen zu schreiben ist sicher diskussionswürdig. Es wäre wünschenswert, wenn sich die Kommentare einer Person einwandfrei zuordnen ließen. Die zitierte Furcht vor „Google & Co“ kann ich jedoch ebenso nachvollziehen. Und derzeit dürfen eben auch diese Leser der Internetseite ihre Meinung äußern unter einem Pseudonym äußern. Ich verstehe toleriere beide Meinungen und bin liberal genug um die Entscheidung jedem einzelnen zu überlassen.

    Und ob ein Dialog ehrlich oder unehrlich geführt wird hat eben nichts mit dem Forum zu tun wo er geführt wird, sondern mit dem Willen zur Ehrlichkeit derer, die den Dialog führen wollen.

    Ob und in wie weit innerhalb des Grefrather FDP Ortsverbandes und der Fraktion bereits zu Zeiten, in denen ich noch nicht Parteimitglied war, bereits von gleichen Protagonisten ähnliche „Spielchen“ getrieben wurden, kann ich nicht aus erster Hand bestätigen oder dementieren. Wenn jedoch unabhängig voneinander, viele noch- und ex Parteimitglieder dies mir jedoch so erzählen, sollte zumindest die Kernaussage dieser Informationen stimmen. Für die Zeit jedenfalls, in der ich mich an der Parteiarbeit beteilige, kann ich dies auch aus erster Hand bestätigen.

    In einem so kleinen Ortsverband wie dem unseren, in dem sich in den letzten 12 Monaten lediglich 6 Personen aktiv beteiligt haben, ist eine Zusammenarbeit nur mit großem Vertrauen untereinander möglich. Wenn dieses gegenseitige Vertrauen jedoch mit Füßen getreten wird, und somit nicht mehr gegeben ist, kann eine Zielorientierte Arbeit der FDP in Grefrath nicht mehr stattfinden.

    Meine Persönliche Meinung ist die, dass der Vorstand unter der Leitung des Vorsitzenden irgendwann kein Einsehen mehr haben darf, immer die halbe Mannschaft zu Gunsten eines Einzelspielers auszutauschen, sondern nun anstrebt den einzelnen fragwürdigen Spieler nicht mehr als Stammspieler in der Mannschaft auszustellen. Das ist längst überfällig.

    Mit dem festen Glauben, dass die Gerechtigkeit siegen wird und im Hinblick auf die zu erwartenden staunenden und ungläubigen Gesichter, bei der nun zwangsläufig kommenden Möglichkeit den Sachverhalt allen Mitgliedern vollumfänglich und ungeschönt mitzuteilen, freue ich mich besonders. Ich hoffe auf eine von allen Seiten ehrlichen Aussprache.

    Norbert Prümen

  14. Elke B.aus NRW

    Teilweise mit Befremdung habe ich die einzelnen Texte gelesen.
    Es wird daran appelliert Ross und reiter zu nennen und seine Meinung nicht unter einem Pseudonym zu schreiben. Hat man bei der Aufnahme der neuen Mitglieder auch so gedacht und gehandelt?? Was ich so gelesen und gehört habe war das nicht der Fall!!
    Ich ziehe meinen Hut vor den Menschen die ein Teil Ihrer Freizeit für die Belange der Bürger opfern. Ob die einzelnen Entscheidungen immer für jeden einzelnen Bürger optimal sind steht auf einem anderen Blatt. Aber die gleichen Probleme gibt es in der kleinsten Zelle der Familie auch, oder kann jeder seinem Willen nachgehen, ich denke nicht.
    Gerade in einer Partei sollte ein offener Gedankenaustausch unter den Parteimitgliedern möglich sein.
    Dies sollten sich einzelne Mitglieder mal durch den Kopf gehen lassen.

    Elke B. aus NRW

  15. Ronald

    Mannomann Horst..in was für eienen Sauhaufen bist Du da reingeraten???
    lüebbi




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