FDP Ortsverband Grefrath

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Aus dem Ortsverband | 24. Januar 2009

Fachmarktzentrum Bergerplatz - Was denken Sie?

Ein neues Einkaufscenter soll am Rande des Grefrather Ortskerns auf dem ehemaligen Mäurers-Gelände entstehen. Der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde erfuhr zudem in seiner letzten Sitzung, dass Firmen- und CDU-Fraktionschef Mäurers bereits seit zwei Jahren verhandelt. Die übrigen Vertreter der Politik waren von den Nachrichten ziemlich überrascht. Die FDP fragt nun, was halten Sie von dem Einkaufscenter? Diskutieren Sie hier mit.

Es ist bereits jetzt absehbar, dass das neue Center in Grefrath ein umstrittenes Thema sein wird. Daher möchte die FDP-Fraktion wissen, wie Grefrather über dieses Thema denken. Diskutieren Sie mit uns online über die folgenden Aspekte:

Bedarf
Während es im Ortsteil Oedt an Einzelhandelsflächen bzw. - anbietern fehlt, soll in Grefrath eine kleine Centerfläche entstehen. Hier stellt sich natürlich direkt die Frage, ob die Grefrather Ortsmitte wirklich ein Einkaufscenter benötigt. Wenn die Discounter Lidl, Aldi, Penny sowie Rewe oder Plus in das Center ziehen, entstehen keine zusätzlichen Angebote, da diese bisher in Grefrath schon existieren

Stadtplanung
Stadtplanerisch ist der Einkaufspark ebenfalls eine Herausforderung. Wenn sich der Einzelhandel tatsächlich hier konzentriert, erfolgt ein Leerzug der bisherigen Immobilien an der Schanzenstraße, Mülhausener Straße, der B288 oder der Lobbericher Straße. Hier drohen Leerstände, da diese Flächen für Einzelhandelsunternehmen angesichts des Einkaufsparks wenig attraktiv sein dürften. Großgewerbeflächen wurden bisher aus dem Grefrather Zentrum heraus in die Gewerbegebiet am Pastoratshof gedrängt. Ein Beispiel hierfür ist das Einrichtungshaus von Möbel Wehnen. Lediglich für ein Unternehmen gab es damals eine Ausnahme. Interessant ist hier die Planung für den eigentlichen Ortskern. Droht Grefrath hier eine weitere Veroedtung?

Zukunft
Eins ist klar: Diejenigen, die heute an der Planung dieses “Fachmarkt-Zentrum Bergerplatz” beteiligt sind, sind keine Grefrather Unternehmer, sondern Projektentwickler, die dieses Objekt nach Fertigstellung verkaufen werden. Hier besteht die große Gefahr, dass die Immobilie zur Bauruine wird, wenn die Rediteerwartungen des Investors nicht erfüllt werden.

Schreiben Sie uns gern hier im Forum Ihrer Meinung.



35 Kommentare zu “Fachmarktzentrum Bergerplatz - Was denken Sie?”

  1. JoHart

    Die Verwirklichung dieses in seiner Planung durch CDU-Fraktionschef Klaus Mäurers schon sehr weit vorangetriebenen Vorhabens auf dem Mäurers-Areal wird der Todesstoß für den örtlichen, klassischen Einzelhandel darstellen.

    Die Händler im Ortskern werden schließen müssen und die Vermieter in die Röhre gucken.

    Die Folge wird sein, dass die Objekte zunächst lange Zeit leer stehen und damit ein unansehnlicher Ortskern die Einwohner und Besucher Grefraths anödet.

    In letzter Konsequenz werden die Vermieter der gewerblichen Objekte diese zum privaten Wohnraum für viel Geld umbauen müssen - wie schon mehrfach auf der Hohe Strasse seit der Ortskern-”Sanierung” - welche unter Federführung der CDU vorangetrieben worden ist - geschehen! Rückblickend muss der geneigte Betrachter feststellen, dass es sich eher um eine Zerstörung des örtlichen Handels, als um eine Sanierung gehandelt hat.

    “Geschickt eingefädelt”, mag man da nur sagen! CDU-Chef in Grefrath sollte man sein.

  2. Palaver

    da stelle ich mir eigentlich die frage,für wen die verwaltung eigentlich arbeitet.mir kann doch keiner erzhähle,daß das für den bauamtsleiter dr. r. überraschen kam.
    P.

  3. JoHart

    Dass das Vorhaben des CDU-Chefs, der gleichzeitig der wirtschaftliche Vorteilsnehmer ist, am Bauamtsleiter und am Bürgermeister vorbeigeplant worden sein soll, ist absolut unvorstellbar.

    Warum soll man Glauben, der Investor, der nach eigenem Bekunden bereits für 75 % der Flächen neue Mieter gefunden hat (WZ vom 21.01.09), solle nicht ein einziges Mal mit der Verwaltung gesprochen haben?
    Wer würde ein solches Unterfangen, welches (siehe WZ) seit zwei (!) Jahren in Planung und mit erheblichen Planungskosten verbunden ist, der Verwaltung verheimlichen? Man stelle sich vor, die Verwaltung hätte aus sachlichen Gründen einem solchen Ansinnen keine Chance gegeben.
    Dann wäre alles “für die Katz’” gewesen:
    2 Jahre Planungsarbeit, Gespräche im Geheimen, Notarkosten usw.
    Plausibel erscheint dies nicht.
    Bürgermeister Kättner (CDU) und der sein Vertreter im Amte (der Bauamtsleiter) müssen hier involviert gewesen sein. Wie übrigens auch die CDU-Fraktion, denn die WZ weiter:
    >>”Nur die Mitglieder der CDU schienen nicht ganz so überrascht wie die anderen Fraktionen. Was auch nicht weiter wundern würde, ist Klaus Mäurers doch deren Fraktions-Vorsitzender…”<<

    Manche sagen, Deutschland sei eine Bananen-Republik.
    Wenn dem so ist, dann ist Grefrath ein Bananen-Dorf.

  4. Manfred Wolfers jun.

    Lieber Besucher dieser Internet-Seite,

    ich habe selten solche unsachlichen Kommentare und Spekulationen gehört.

    Hier einige Klarstellungen:

    1.
    Jeder Grundstücks-Eigentümer hat das Recht sein Eigentum an Käufer seiner Wahl zu verkaufen.

    2.
    Jeder Grundstückseigentümer kann für sein Grundstückso viele Pläne entwerfen wie er will. Ob diese dann umgesetzt werden können, ist eine ganz andere Sache.

    3.
    Die CDU-Fraktion hat wenige Tage vor der PLUWA-Sitzung grobe Informationen zur Projekt-Planung bekommen. der Punkt stand schließlich auf der Tagesodnung des Ausschusses. Die Details wurden auch der CDU-Fraktion erst in der PLUWA-Sitzung durch den Projekt-Planer erläutert.

    4.
    Selten wurde eine Planung so verabschiedet wie sie erstmalig vorgestellt wurde.

    5.
    Die CDU-Fraktion wir die Plan-Vorstellungen des zukünftigen Eigentümers kritisch und genau prüfen. Es gilt die Auswirkungen für die Gesamt-Gemeinde zu überdenken, aber genaus so die Entwicklungspotentiale für den Grefrather Orts-Kern abzuschätzen.

    6.
    Es ist positiv,wenn ein oder mehrere Unternehmen in unserer Gemeinde investieren wollen und die CDU-Fraktion steht dem grundsätzlich positiv gegenüber. Viele Details werden aber noch zu diskutieren sein.

    7.
    Die Planungshoheit besitzt der Rat der Gemeinde Grefrath. Ohne Rats-Beschluss können die derzeitigen Pläne nicht umgesetzt werden. Kurzfristige Beschlüsse sind hier aufgrund der umfangreichen Thematik nicht zu erwarten.

    Mit besten Grüßen

    Manfred Wolfers jun.
    Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Grefrath

  5. Der Oedter

    @Manfred Wolfers jun.:

    Ich glaube, dass hier kein Mensch gegen Investitionen ist. Die hat Grefrath auch dringend nötig, nachdem es u.a. von der CDU und der SPD unter ihrem alten Fraktionvorsitzenden herunter gewirtschaftet wurde. Trotzdem sollte man sich die Frage stellen, welche Investitionen möchte ich mir in die Gemeinde holen.

    Zugegeben, der FDP trau ich es auch nicht alleine zu. Aber ich wünsche mir für die nächste Wahl Mehrheiten, die Sie zu einer Kooperation zwingt.

  6. Norbert Prümen

    Hallo liebe Leserinnen und Leser,

    @ JoHart: In der Tat fällt es nicht leicht anzunehmen, dass erfahrene Geschäftsmänner komplett an der Verwaltung vorbeiplanen ohne eine grobe Einschätzung der Chancen für eine Verwirklichung der Pläne eingeholt zu haben.
    Wenn den doch so ist, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Möglichkeiten wären u.a. die, dass die Investoren davon ausgehen das durch die Stellung des bisherigen Eigentümers in der Gemeinde und dem daraus resultierenden Einfluss auf politische Entscheidungen innerhalb der zuständigen Gremien keine größeren Schwierigkeiten bei der Umsetzung zu erwarten seien.

    @ Hr. Wolfers jun.: In den angesprochenen Punkten 1. - 4. gibt es sicherlich eine große Übereinstimmung in der Meinung. Gerade die FDP setzt sich für den schlanken Staat und eine große Eigenverantwortung des Bürgers ein. Die Freiheit des einzelnen ist eine der obersten Leitsätze. Hierzu gehört selbstverständlich auch private Planungen und die Veräußerung von Privatbesitz solange geltende Gesetze und andere Bestimmungen beachtet und das Gemeinwohl nicht außer betracht gelassen wird. Trotz allem bleibt hier die Tatsache, das es gegen jede Vernunft und gegen die allgemeine Lebenserfahrung sprechen würde, wenn sich bewahrheitet das niemand in der Verwaltung vorab informiert wurde bzw. die Verwaltung nicht sogar zumindest mündlich eine positive Einschätzung gegenüber den Investoren abgegeben hätte.

    Es geht hier nicht darum das Vorhaben schlecht zu machen. Ich bin davon Überzeugt, dass nach den Beratungen in allen Fraktionen und Ausschüssen, sowie im Arbeitskreis Gewerbe, bzw. Infrastruktur, zu guter letzt eine richtige Entscheidung, zum Wohle der Bürger in allen Ortsteilen getroffen wird. Falls eine Zustimmung im Rat nur unter erheblichen Auflagen bei der Umsetzung der Planungen erteilt werden kann, und die Investoren dann immer noch die Tragfähigkeit des Konzeptes sehen, denke ich wird es eine Tolle Sache.

    Da auf Grund des Umfanges nicht davon auszugehen ist das in dieser Sache endgültige Beschlüsse noch in dieser Legislaturperiode zu erwarten sind, bietet sich auch für jeden wahlberechtigten Grefrather Bürger eine Chance direkten Einfluss zu nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Norbert Prümen

  7. baulöwe

    1. Jeder Grundstücks-Eigentümer hat das Recht sein Eigentum an Käufer seiner Wahl zu verkaufen.

    Dritter Abschnitt
    Gesetzliche Vorkaufsrechte der Gemeinde
    § 24 Allgemeines Vorkaufsrecht
    (1) Der Gemeinde steht ein Vorkaufsrecht zu beim Kauf von Grundstücken
    1. im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, soweit es sich um Flächen handelt, für die nach dem Bebauungsplan eine Nutzung für öffentliche Zwecke oder für Flächen oder Maßnahmen zum Ausgleich im Sinne des § 1a Abs. 3 festgesetzt ist,
    2. in einem Umlegungsgebiet,
    3.in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet und städtebaulichen Entwicklungsbereich,
    4.im Geltungsbereich einer Satzung zur Sicherung von Durchführungsmaßnahmen des Stadtumbaus und einer Erhaltungssatzung,
    5.im Geltungsbereich eines Flächennutzungsplans, soweit es sich um unbebaute Flächen im Außenbereich handelt, für die nach dem Flächennutzungsplan eine Nutzung als Wohnbaufläche oder Wohngebiet dargestellt ist,
    6.in Gebieten, die nach § 30, 33 oder 34 Abs. 2 vorwiegend mit Wohngebäuden bebaut werden können, soweit die Grundstücke unbebaut sind, sowie
    7.in Gebieten, die zum Zweck des vorbeugenden Hochwasserschutzes von Bebauung freizuhalten sind, insbesondere in Überschwemmungsgebieten.
    Im Falle der Nummer 1 kann das Vorkaufsrecht bereits nach Beginn der öffentlichen Auslegung ausgeübt werden, wenn die Gemeinde einen Beschluss gefasst hat, einen Bebauungsplan aufzustellen, zu ändern oder zu ergänzen. Im Falle der Nummer 5 kann das Vorkaufsrecht bereits ausgeübt werden, wenn die Gemeinde einen Beschluss gefasst und ortsüblich bekannt gemacht hat, einen Flächennutzungsplan aufzustellen, zu ändern oder zu ergänzen und wenn nach dem Stand der Planungsarbeiten anzunehmen ist, dass der künftige Flächennutzungsplan eine solche Nutzung darstellen wird.
    (2) Das Vorkaufsrecht steht der Gemeinde nicht zu beim Kauf von Rechten nach dem Wohnungseigentumsgesetz und von Erbbaurechten.
    (3) Das Vorkaufsrecht darf nur ausgeübt werden, wenn das Wohl der Allgemeinheit dies rechtfertigt. Bei der Ausübung des Vorkaufsrechts hat die Gemeinde den Verwendungszweck des Grundstücks anzugeben.
    § 25 Besonderes Vorkaufsrecht
    (1) Die Gemeinde kann
    1.im Geltungsbereich eines Bebauungsplans durch Satzung ihr Vorkaufsrecht an unbebauten Grundstücken begründen;
    2.in Gebieten, in denen sie städtebauliche Maßnahmen in Betracht zieht, zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung durch Satzung Flächen bezeichnen, an denen ihr ein Vorkaufsrecht an den Grundstücken zusteht.
    Auf die Satzung ist § 16 Abs. 2 entsprechend anzuwenden.
    (2) § 24 Abs. 2 und 3 Satz 1 ist anzuwenden. Der Verwendungszweck des Grundstücks ist anzugeben, soweit das bereits zum Zeitpunkt der Ausübung des Vorkaufsrechts möglich ist.
    § 26 Ausschluss des Vorkaufsrechts
    Die Ausübung des Vorkaufsrechts ist ausgeschlossen, wenn
    1.der Eigentümer das Grundstück an seinen Ehegatten oder an eine Person verkauft, die mit ihm in gerader Linie verwandt oder verschwägert oder in der Seitenlinie bis zum dritten Grad verwandt ist,
    2.das Grundstück
    a)von einem öffentlichen Bedarfsträger für Zwecke der Landesverteidigung, der Bundespolizei, der Zollverwaltung, der Polizei oder des Zivilschutzes oder
    b) von Kirchen und Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts für Zwecke des Gottesdienstes oder der Seelsorge gekauft wird,
    3. auf dem Grundstück Vorhaben errichtet werden sollen, für die ein in § 38 genanntes Verfahren eingeleitet oder durchgeführt worden ist, oder
    4. das Grundstück entsprechend den Festsetzungen des Bebauungsplans oder den Zielen und Zwecken der städtebaulichen Maßnahme bebaut ist und genutzt wird und eine auf ihm errichtete bauliche Anlage keine Missstände oder Mängel im Sinne des § 177 Abs. 2 und 3 Satz 1 aufweist.

  8. Palaver

    die frage ist,was rechtlich erlaubt ist aber als faktionsvorsitzender politisch korrekt ist.
    P.

  9. Palaver

    so wirklich scheint grefrath keine meinung zu haben.
    P.

  10. L

    vielleicht gibt nur niemand seine meinung bei der fdp ab, die in grefrath leider nur durch randale und aufgeregtheit statt durch konzepte und ideen auffällt. Etwas mehr sachlichkeit täte der debatte hier auf der seite wirklich gut. nicht jeder, der politisch und wirtschaftlich erfolgreich ist, muss gleich “politisch unkorrekt” handeln. gerade die fdp, die dich mal die partei der besserverdiener war, könnte in grefrath den örtlichen handel stützen, statt gegen dessen eigentümer zu schießen…

  11. Norbert Prümen

    Hallo,

    hinter der Möglichkeit, die Beiträge auf dieser Internetseite kommentieren zu können steht ausschließlich die Idee, dass dem Bürger eine Möglichkeit gegeben wird an der Diskussion zu den jeweiligen Themen teilzuhaben, mitzuwirken und seine Meinung zu äußern. Wenn hier die Bürger zu den Themen so sachlich wie möglich und so emotional wie nötig ihre Meinung äußern kann dies in einer Demokratie nicht falsch sein.

    @ Palaver: Ja, es ist schade das Angebote zur Diskussion im Vorfeld wichtiger Entscheidungen leider kaum in ausreichendem Maße angenommen werden. Später, wenn das “Kind in den Brunnen” gefallen ist, werden die Stimmen dann wieder laut die behaupten: “das hätte ich Euch gleich sagen können!”.

    @L: Ob jemand seine Meinung zu einem Thema bei den liberalen, einer anderen politischen Gruppierung, oder direkt als Gast in einer Ausschuss oder Ratssitzung abgibt, ist letzten Endes für die Sache egal. Wichtig ist nur, dass die Meinungsbilder der Bürger überhaupt kundgetan werden und somit Einfluss auf politisches Handeln bekommen.
    Dessen, dass die FDP nichts unversucht lässt auch den Einzelhandel in Grefrath langfristig zu stützen, bin ich mir sehr sicher.

    Persönlich jedoch möchte ich sagen, muss die Idee und das Konzept schlüssig und die Auswirkungen nachhaltig positiv für die gesamte Gemeinde sein um meine Zustimmung zu finden. Einem unüberlegten Schnellschuss aus wirtschaftlichem Interesse einzelner weniger, sollten wir zu Gunsten einer positiven Zukunft der ganzen Gemeinde eine Absage erteilen.

  12. Der Oedter

    Bei den anderen Parteien kann man ja nicht diskutieren. Keiner wird gezwungen, FDP zu wählen.

  13. baulöwe

    Wie denken die Bürger über das Fachmarktzentrum? Segen oder Fluch? Bisher empörte man sich lediglich über das Zustandekommen – über die Vergangenheit! Aber eine konstruktive Diskussion über die Zukunft der Gemeinde bleibt bisher aus. Schade!

  14. Der Oedter

    Gewerbe und Arbeitsplätze ja, Einzelhandelsverödung wie in Oedt nein.

  15. Pascal

    Ich frage mich, wie lange die Menschen in unserer Gemeinde noch dabei zusehen wollen, was der Herr Mäurers so alles anstellt.
    Darf der CDU-Chef eigentlich noch mit am Tisch sitzen, wenn Ausschüsse und Gemeinderat beraten oder sogar Beschlüsse fassen? Immerhin ist er doch Nutzniesser. Dass der Vertrag mit dem Investor notariell beurkundet ist, mag das Eine sein. Dies erfolgte jedoch - wie der Investor selbst verlauten liess - unter dem Vorbehalt, dass die “richtigen” politischen Entscheidungen in seinem planerischen (und damit auch wirtschaftlichen Sinne) gefasst werden!
    Ist es nicht so, dass damit CDU-Chef Mäurers aus sämtlichen Beratungen und Beschlussvorgängen aus rechtlichen Gründen herausgehalten werden muss? Gebietet es nicht sogar die moralische Verpflichtung der CDU und des Bürgermeisters Kättner hier von selber einzuschreiten, ohne dass dies von der Öffentlichkeit ausdrücklich eingefordert werden muss?

    Bürgermeister, Bauamtsleiter und CDU-Fraktion gaben an, erst “ein paar Tage” vor der Ausschuss-Sitzung informiert worden zu sein. Dies muss unwahr sein!
    Fakt ist, dass vor einer notariellen Beurkundung die jeweilige Gemeinde/Stadt, in der sich die betreffende Liegenschaft befindet vom Notar zwingend kontaktiert werden muss, da diese als Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts ein Vorkaufsrecht hat! Somit steht unzweifelhaft fest, dass Bürgermeister Kättner - und sicherlich auch sein Liegenschaftsamtsleiter Hoersen - vom privaten Vorhaben des CDU-Chefs gewusst haben müssen!
    Wäre es nicht deren Pflicht gewesen, die Vertretung der Bürger - den Gemeinerat! - zu fragen, ob ein Ankauf des Grundstücks durch die Gemeinde Grefrath - mit anschliessender wirtschaftlicher Nutzniessung - erfolgen sollte?! Auch wenn Grefrath derzeit finanziell dazu vielleicht nicht in der Lage sein sollte, wäre es doch ein formeller Akt gewesen, auf den der Herr Bürgermeister Kättner - “warum auch immer” - verzichtet hat. Dies ist für mich einfach nur anrüchig!

    Die gleiche Problematik stellt sich bei einem weiteren Vorhaben des CDU-Chefs in unserer Gemeinde:
    Er will sich erhebliche Flächen im projezierten Gewerbegebiet “Am Wasserwerk” - natürlich möglichst billig - einverleiben.
    Der weitaus grösste Teil dieser Flächen befinden sich im Eigentum der Gemeinde Werke Grefrath GmbH, einer 100%igen Tochter der Gemeinde Grefrath. Über einen Verkauf der betriebseigenen Grundstücke entscheidet der Aufsichtsrat der Gemeindewerke. Aufsichtsratsvorsitzender ist: CDU-Chef Klaus Mäurers. Er sitzt wieder mal auf beiden Seiten des Tisches. Er kennt die Werte der Flächen, deren Zustand und sämtliche Planungskonzeptionen. Ich fürchte, er treibt einen möglichst günstigen Verkauf im Sinne des “Unternehmers Mäurers” voran und schreibt sich als “Politiker Mäurers” gleichzeitig dies als Wirtschaftsförderung in unserer Gmeinde auf seine Fahne. Das ist einfach perfide!
    Möglichst hohe Verkaufserlöse aus Grundstücksverkäufen kommen allen Menschen in unserer Gemeinde zugute. Dies kann - und das ist doch wohl logisch - nur dann der Fall sein, wenn Herr Mäurers seinen Posten als Aufsichtsrats-Chef der Gemeindewerke niederlegt oder zumindest ruhen lässt. Tut er dies? Nein! Stattdessen lassen unsere lieben Volksvertreter ihn einfach weiter werkeln. Was soll man davon halten?
    Einem Bericht der Westdeutschen Zeitung, welcher nach der letzten CDU-Versammlung erschien (Aufstellung der Ratskandidaten etc.), war zu entnehmen, dass der Herr Mäurers sich - es waren seine eigenen Worte - gerade um die Gemeindewerke noch kümmern will. “Nachtigall, i’k hör’ Dir trappsen…”

    [...]*

    Wenn ich höre, dass die CDU die Entwicklung auf dem Mäurers-Areal als Förderung des Ortskerns bezeichnet, dann ist dies schlichtweg eine Unverschämtheit. Der Herr Steinforth - seines Zeichens stellv. Vorsitzender der CDU in Grefrath - brachte seine Bedenken in der jüngsten PLUWA-Ausschusssitzung vor.
    Mittlerweile ist er zurück gepfiffen worden - von wem wohl?

    Kein Bürger in Grefrath hat etwas gegen Wirtschaftsförderung in unserer Gemeinde. Aber wenn der Nutzniesser merkwürdiger Weise so häufig der CDU-Chef Mäurers ist, dann kann sich doch keiner in der CDU ehrlichen Herzens beschweren, wenn dies in der Öffentlichkeit festgestellt und mit Argwohn beäugt wird!

    Ich hoffe, die anderen Parteien schauen jetzt - im Interesse Grefraths! - der CDU noch genauer auf die Finger und überlegen sich, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, Herrn Mäurers aus den laufenden Entscheidungsprozessen heraus zu halten!
    Danke.

    *[Anm. d. Moderators: Satz aus rechtlichen Gründen entfernt.]

  16. Manfred Wolfers jun.

    Lieber “Pascal”,

    die erhobenen Vorwürfe sind unverschämt, falsch und Stammtisch-Parole.
    Wenn Sie wirklich an Fakten und Informationen interssiert sind, empfehle ich eine direkte Kontaktaufnahme mit Herrn Mäurers oder Herrn Kättner. Vorwürfe zu erheben ohne die Fakten zu kennen empfinde ich als sehr unredlich.

    Sehr gerne können auch wir einen Termin vereinbaren, damit ich ihnen einmal die Realität erkläre.

    Mit besten Grüßen

    Manfred Wolfers jun.
    Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Grefrath

  17. JoHart

    Die Aufregung des Herrn Wolfers jun. erscheint mir unverständlich, denn so wie ich das sehe, scheinen die Argumente von “Pascal” in sich doch sehr schlüssig.

    Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und vielleicht ist Herr Wolfers jun. willens und in der Lage, genau zu beschreiben, was denn “unverschämt” oder auch “falsch” sein soll.

    “Stammtisch-Parole” vermag ich nicht zu erkennen. Lediglich der Umgang des CDU-Fraktionsgeschäftsführers mit den Argumenten von “Pascal” ist ein typisches “Niederbügeln” jeglicher, aufstrebender Meinungsbildung, welche der CDU nicht gefällt.
    Der Autor hat meiner Meinung nach ziemlich genau wiedergegeben, was auch ich so empfinde und auf den Strassen Grefraths höre.

  18. baulöwe

    Fachmarktzentrum Bergerplatz

    [Hinweis: Der Kommentar wurde vom Moderator gelöscht. Der Artikel enthielt eine Wiedergabe des Artikels "Fachmarktzentrum Bergerplatz" der Webseite Grefrath-Publik. Aus urheberrechtlichen Gründen ist ein Vollzitat an dieser Stelle nicht erlaubt. Daher wurde der vollständige Artikel durch einen Verweis ersetzt. Sie finden den vollständigen Artikel hier: http://www.grefrath-publik.de]

  19. Pascal

    Herr Wolfers Junior echoviert sich nach meiner Meinung vollkommen zu Unrecht.
    Vor allem seine “Empfehlung” die Herren Mäurers oder Kättner unmittelbar zu befragen passt allenfalls in die “5. Jahreszeit”.
    Wenn diese Herren es nicht für nötig halten, den Rat der Gemeinde Grefrath zu infomieren, warum sollten sie denn einen “einfachen Bürger” über deren Motive unterrichten?

    Ich warte noch immer auf die Beantwortung meiner Fragen vom 05.02. (siehe oben), Herr Wolfers Junior.

    Da stellt sich noch eine weitere Frage.
    Ich habe gehört, dass die Umstrasse in dem Bereich, in dem sich das besagte Firmenareal des CDU-Fraktions-Chef Mäurers liegt, noch immer nicht ganz abgerechnet ist (Gehweg usw.). Ist das richtig und falls ja: Kommt es da noch zu einer Abrechnung? Zeit genug wäre ja verstrichen… (Bevor Ihnen jetzt noch Begriffe wie “Verleumdung, üble Nachrede oder ähnliches” in den Sinn kommt, prüfen Sie bitte GANZ GENAU!)

    Und gleich noch eine Frage an Herrn Wolfers Junior:
    Thema Gemeindewerke:
    Ist Ihnen, Herr Wolfers Junior, bekannt, ob Vertreter aus Politik und/oder Verwaltung auf Kosten von Energieversorgern schöne Reisen gemacht haben, welche als “Informationsveranstaltung” getarnt worden sind? Und falls ja, wie ist damit verfahren worden?
    Vielleicht könnten Sie diese Frage gleich im Zusammenhang mit der von mir unlängst gestellten Frage klären, ob der Herr Mäurers als Aufsichtsratsvorsitzender und gleichzeitig als Käufer von Grundstücken der Gemeindewerke GmbH die Verkaufsverhandlungen noch immer wahrnimmt.

    Ich frage dies an dieser Stelle, da ich irgendwie das Gefühl habe, der über jeden Verdacht erhabene CDU-Chef würde sich eines Gesprächs ob der Klarheit und Eindeutigkeit der Fragen sofort verweigern.
    Sie, Herr Wolfers Junior, scheinen doch immer für eine Antwort gut zu sein.

    Daher nochmals meine Fragen vom 05.02.09 in komprimierter Form:

    — Darf ein Politiker, der der Nutznießer von politischen Entscheidungen ist, an diesen Mitwirken? (Änderung und Aufstellung von Bebauungs-Plänen etc.)

    — Darf ein Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeindewerke Grefrath GmbH am Zustandekommen von Verkaufsverträgen mitwirken, die ihn gleichzeitig als Käufer vorsehen?

    — Wie lange darf ein Bürgermeister dem Gemeinderat derart wichtige Entwicklungen und Informationen vorenthalten, wie diese in der bereits vielzitierten Sitzung des PLUWA veröffentlicht worden sind?

    — Halten Sie es für realistisch, dass der Investor 75 % der geplanten Flächen vermietet hat (vorbehaltlich der politischen Zustimmung durch den Gemeinderat), ohne jemals mit dem Bauamtsleiter gesprochen zu haben?

    — Gehen Sie davon aus, dass der für die Liegenschaften in der Gemeinde zuständige Beamte zuvor nicht befragt worden ist, ob dieser ein berechtigtes Interesse an dem Grundstück aus Sicht der Gemeinde Grefrath auch nur annähernd erkennen könnte? Immerhin hat die Gemeinde ein gesetzlich verankertes Vorkaufsrecht!

    Ich meine, dies sind klar formulierte Fragen.
    Gleich vorweg: Diese als “Unverschämtheit” oder Ähnliches abzutun, ist deplatziert!

    Es ist erkennbar, dass Sie, sehr geehrter Herr Wolfers Junior, dieses Forum regelmässig in Augenschein nehmen. Dafür stehen auch diverse, von Ihnen verfasste “Beiträge”.

    Ich wünsche Ihnen den Mut und die Stärke, auf die gestellten Fragen sachlich einzugehen.
    Ein Ausbleiben entsprechender Antworten durch Sie spricht ganz klar gegen Sie, sehr geehrter Herr CDU-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Wolfers Junior.

    Abschliessend gestatten Sie mir noch die Anmerkung, dass Sie Ihren Umgangston auch in den Rats- und Ausschusssitzungen überdenken sollten.
    Zum Glück leidet nicht jeder an Demenz, der gerade nicht Ihre Meinung vertritt!
    Ich ganz sicher nicht.
    Daher verspreche ich Ihnen, mich solange an Sie zu erinnern, bis Sie meine Fragen - die sich übrigens viele Bürger stellen - beantwortet haben.

    Ich freue mich auf Ihre Antworten.

  20. Manfred Wolfers jun.

    Lieber “Pascal”,

    bitte kontaktieren Sie mich direkt, damit wir einen Termin vereinbaren, um ihren umfangreichen Fragen-Katalog diskutieren können.

    Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch, das viele Ihrer “Vermutungen” richtig stellen wird. Mir scheint, dass sich doch viel “Halb-Wissen” und falsche Spekulationen bei Ihnen verfestigt haben.

    Mit besten Grüßen

    Manfred Wolfers jun.

  21. Der Oedter

    Hallo Herr Wolfers,

    ich finde es schade, dass Sie die Antworten nicht direkt in dieses Forum schreiben und damit der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

    Wenn doch die Vermutungen von “Pascal” auf Halbwissen beruhen und falsch sind, hätten Sie eine hervorragende Möglichkeit, die Richtigstellung auf diesen Seiten vorzunehmen. Um eine Wahlkampf-Möglichkeit direkt auf der Homepage des “Mitbewerbers” würde Sie so manch einer beneiden.

    Andererseits scheint an den von Ihnen so genannten “Spekulationen” wohl viel Wahrheit zu stecken. Warum sonst bevorzugen Sie die Diskussion unter Ausschluss der Öffentlichkeit?

  22. Palaver

    na ja. die fdp-seite ist ja nicht wirklich die öffentlichkeit. aber es wäre sicher ein anfang, hier ein paar antworten zu geben.

  23. Jibe

    Manchmal hilft ja lesen weiter.

    In Post 7 wird § 24 BauGB zitiert. Trifft eines der genannten Kriterien auf das Mäurers-Gelände zu?

    Auf jeder Einladung der Gemeinde Grefrath zu Rats- oder Ausschusssitzungen wird auf das Mitwirkungsverbot bei etwaiger Interessenskollison nach §§ 33 und 43 Gemeindeordnung hingewiesen.

    Der Datenschutz verbietet (aus gutem Grund), irgendwelche Grundstücksgeschäfte zu veröffentlichen solange der Grundstücksbesitzer dem nicht zugestimmt hat.

  24. Pascal

    Zunächst möchte ich mein Bedauern über das Ausbleiben der Anworten des Herrn Manfred Wolfers Junior (CDU) zum Ausdruck bringen.
    “Direkte” Gespräche, wie von ihm am 12.02.09 in diesem Forum angeboten, sind gut und wichtig.
    Die angesprochenen Fragen betreffen jedoch ALLE Menschen in Grefrath. Antworten auf diese müssen daher auch öffentlich gegeben werden, wenn Politik transparent bleiben und die agierenden Politiker vertrauenswürdig sein sollen - und das wollen sie doch sein?!

    Da nach nunmehr rd. zwei Wochen noch immer keine einzige Frage beantwortet worden ist, drängt sich leider zwingend der Verdacht auf, dass es bei der “Hinterzimmerpolitik”, welche schon seit ewigen Mäurers-Zeiten in Grefrath gemacht wird, bleiben soll. So kommt man für die CDU auch in den Kreistag des Kreises Viersen - eine Schande!

    Mein Beweggrund, das Forum heute aufzusuchen, ist jedoch der Vorschlag des Bürgermeisters Kättner (CDU), einen ausrangierten Bauhof-Bus dazu zu nutzen, nicht mobile Einwohner Oedts nach Grefrath zu bringen.
    Denkt dieser Mann eigentlich ganze Sachverhalte durch? Nein!
    Denn sonst wüsste er um die vielfältigen Folgen, die hieraus entstehen werden. Anstatt Konzepte seriös zu erarbeiten und diese dann vorzulegen, schiesst er aus der Hüfte eine Schlagzeile in die Presse. Vermutlich ist er als “Cowboy” in der nun zurückliegenden 5. Jahreszeit durch das Rathaus gezogen und glaubte allen gezeigt zu haben, was für ein toller “Bürgermeister mit Treffsicherheit” er doch sei.
    Dabei hat er jedoch den guten, alten Karnevalsschlager ausser Acht gelassen: “Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt…” Aber gut. An Altweiber soll ja wieder mehr als genug Alkohol auf den Gängen und in den Büros des Rathauses geflossen sein. Später beichtete er der Presse, dass er noch nicht wisse, wie das alles bezahlt werden solle. Aber vielleicht war er ja auch unterwegs als “Häuptling flinke Feder”. Da muss er nun aber aufpassen, dass er nicht als “gerupftes Huhn” endet… Immerhin haben zwei CDU-Ratsherren schon den Druck der Oedter Gewerbetreibenden zu verspüren bekommen (siehe WZ von heute). Man sollte sich alse vorher Gedanken machen, wenn man als Verwaltungs-Chef solch “d(t)olle” Vorschläge macht.

    Bürgermeister Kättner hatte über die Presse explizit verkündete, die Menschen könnten zum REWE-Markt des Herrn [...: vom Moderator gelöscht] gefahren werden.
    Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Eben jener Herr [...: vom Moderator gelöscht] wird seinen Standort verlagern. [...: vom Moderator gelöscht] wird mit seinem Supermarkt in Zukunft auf dem Areal des Mäurers-Geländes angesiedelt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

    Das Objekt, in dem sich der REWE-Markt derzeit noch befindet, ist lediglich angepachtet.
    Wie ferner zu hören ist, verabschiedet sich auch der Schleckermarkt, der sich derzeit noch an der Vinkrather Strasse (”Platz an der Sonne”) befindet.
    Der Investor und Vertragspartner von Mäurers hatte unlängst öffentlich verkündet, dass auch ein Drogeriemarkt dort angesiedelt wird.
    Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder es handelt sich dabei um Schlecker, oder um einen anderen Anbieter.
    Eines steht auf jeden Fall schon heute fest:
    Wieder ein leer stehendes Landenlokal im Ortskern und wenn [...: vom Moderator gelöscht] verlagert ist, dann auch dort.
    Wer soll sich an einem solchen Anblick erfreuen?! Mal sehen, welche lustigen Ideen der Bürgermeister noch auf der Pfanne hat - das nächste “Altweiber” kommt ja bestimmt…!

    [HINWEIS des Moderators: Soweit es sich bei Namen nicht um Personen handelt, bei denen die Öffentlichkeit qua Funktion ein berechtigtes Interesse an der Berichterstattung und Diskussion hat (z.B. Bürgermeister, Rats- und Ausschussmitglieder) wurden diese gelöscht]

  25. Norbert Prümen

    Willst Du in Oedt was leck´res kaufen,
    musst Du zu Fuß nach Grefrath laufen.
    Da kam dem Kättner über Nacht,
    ne Idee die Bauchweh macht.

    Liebe Leut´ - so sagt der Bürgermeister,
    der Oedter - mit nem Bus so reist er.
    Über die Niers nach Grefrath Chauffiert,
    der Oedter Einzelhandel endgültig verliert.

    Der Bürger kaum es glauben kann,
    nun soll er noch als Fahrer ran.
    Ein Ehrenamt – es darf nichts kosten,
    die Gemeindekasse hat leere Posten.

    “Lieber Bürgermeister” – so soll der Bürger denken,
    schließlich soll er ihm die Stimme schenken.
    Der geht nicht auf – der Plan am Ende,
    kommt doch bald die politische Wende.

  26. Theo Door

    In diesem Vorhaben geht es nur um eine Sache, und zwar den maximalen Erlös für den Eigentümer. Das ist natürlich sein gutes Recht. Auch der Versuch, das Ganze als „Investition für Grefrath“ anzupreisen ist legitim. Der besagte Interessenkonflikt indes ist es nicht.

    Es liegt nun an den Mitgliedern und vor allem an den Ratsmitgliedern der CDU, die alte Grefrather „Politik“ endlich zu beenden und sich für einen gesunden Neuanfang zu entscheiden.

    Grefrath kann sich keine Fehler mehr leisten und braucht jetzt gute Ideen und Entscheidungen, keine persönlichen Gefälligkeiten mehr, wie so oft in der Vergangenheit.

    Eine Entscheidung für eine (auch private) Investition dieser Größe könnte auf Jahrzehnte die Gemeinde und seine Bürger belasten, qualitativ und finanziell, und sollte daher wohlüberlegt sein.

    GREFRATH BRAUCHT kein neues Einkaufzentrum, sondern eine KUTURELLE WENDE, einen echten Neubeginn.

    Diese Entscheidung liegt vor allem in Ihren Händen, liebe CDU-Mitglieder: JA, SIE KÖNNEN !

    Theo Door

  27. Karl Heinz

    Schade das hier wirklich keine Antworten auf die Fragen von Pascal kommen.
    Scheinbar leben wir wirklich in einem Bananendorf… schade!

  28. Jibe

    Die Antwort Pascals Fragen findet sich in Post Nr. 23.
    Man muss nur lesen, wie gesagt.

  29. JoHart

    Die Fragen von Pascal sind nicht ansatzweise beantwortet worden!

    Er verlangt gar nicht, alles gnadenlos zu veröffentlichen.
    Er weist darauf hin, dass Bürgermeister, Bauamtsleiter und der Leiter des Liegenschaftsamtes nicht einmal die Gemeindevertretung - den Rat und die Ausschüsse - informiert haben (geschweige denn die Öffentlichkeit).

    Dieses - meiner Meinung nach höchst anrüchige - Vorgehen der Verwaltungsspitze zu Gunsten des CDU-Fraktionsvorsitzenden und Grundstückseigentümers Mäurers fällt mittlerweile selbst den ansonsten politisch nur wenig interessierten Menschen in unserer Gemeinde auf.

    Alleine die hohe Planungs-Geschwindigkeit zeigt, wozu die Bauverwaltung fähig sein kann, wenn sie denn nur Lust hat oder “aus anderem Grunde angetrieben” wird.
    Frage an alle:
    Haben Sie einmal einen Bauantrag bei unserer Verwaltung abgegeben?
    Wie lange haben SIE auf die Bearbeitung gewartet?

    Es wird dringend Zeit, dass die Verwaltungsführung eine personelle Änderung erfährt!
    Bürgermeister Kättner (CDU) muss abgewählt werden.
    Und wer CDU-Chef Klaus Mäurers und dessen Wasserträger (auch weiterhin) seine Stimme gibt, braucht sich nicht wundern, wenn Grefrath sich nur in dessen privatem Interesse entwickelt und der gesamte Ort letztlich darunter (weiter) zu leiden hat.

    Zum Abschluss noch eine interessante Mitteilung:

    Die CDU gab an, dass sie angeblich ein paar Tage vor der berühmten PLUWA-Sitzung im Januar über das Vorhaben ihres Fraktions-Chefs unterrichtet worden sei.
    Diese damals auch in der Presse kommunizierte Darstellung (”…wir können nix dran für…”) ist gelogen.
    Wie ich gehört habe, hat eine Zusammenkunft (02.03.09 im Hause Kempges) von Vertretern des Grefrather Mittelstandes mit einigen Vertretern der CDU stattgefunden.
    Dabei bestätigte CDU-Mann Gerald Raeth (Mülhausen), der auch stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU und Beisitzer im Ortsverband der Grefrather CDU ist, auf Nachfrage ausdrücklich, dass die CDU seit November 2008 über die Pläne informiert ist.

    Nun sollte man meinen, es mache keinen sonderlich großen Unterschied, ob die “Unterrichtung” der eigenen Fraktion im Januar 2009 (”…ein paar Tage vor der Sitzung…”) oder doch schon (mindestens) im November 2008 erfolgte.
    Wenn dies jedoch keinen Unterschied machen sollte, dann stellt sich die Frage: Warum erzählt die CDU die Unwahrheit?!

    Hat hier jemand eine Antwort darauf?

  30. Manfred Wolfers jun.

    Die unsachlichen, falschen und vom Wahlkampf dominierten Äußerungen des “JoHart” sind wirklich eine Zumutung. Es scheint mir, dass hier bewußt Halbwissen verleumderisch dargestellt wird. So kommen wir in unserer Heimatgemeinde weder gestalterisch noch menschlich weiter voran.

    Ich werde mich an dieser Stelle an dieser Kommunikation nicht mehr beteiligen.

    Wer an der Wahrheit und an Fakten interssiert ist, kann sich gerne bei mir oder bei anderen Verantwortlichen in der CDU-Fraktion melden. Auch beantwortet die Verwaltung sicherlich gerne Fragen zu diesem Bereich.

  31. Der Ex (Moderator)

    Hallo Herr Wolfers jun,

    Im Zweifel buhlen doch gerade FDP und CDU um die gleichen Wähler. Dabei haben Sie den Vorteil, dass Ihnen Ihr politischer “Mitbewerber” sogar eine Platform bietet, die angeblich falschen Vermutungen richtig zu stellen und den Wähler zu informieren. Warum nutzen Sie diesen Vorteil nicht?

    Aus Köln kann ich die Vorgänge in Grefrath mit etwas Distanz betrachten. Für mich entsteht der Eindruck, dass Sie die Bedenken der Diskussionsteilnehmer nicht ausräumen KÖNNEN!

    Viele Grüße
    Oliver M. Kittlitz

  32. JoHart

    Vom Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Herrn Wolfers Junior war nichts anderes zu erwarten.

    So verdient man sich seine Meriten in der CDU.

    Wenn auch nur
    EIN Argument,
    EIN Sachverhalt,
    EINE Einschätzung,
    die von den Forumsteilnehmern hier geäussert worden sind, so derart falsch wäre(n), dann könnte dieses oder jenes doch durch die CDU oder ihren “Lautsprecher Wolfers Junior” hier entkräftet oder sogar widerlegt werden.

    Stattdessen werden immer die gleichen Attribute verwendet. “Verleumdung” ist ein von ihm ganz besonders geschätztes Wort.
    Damit - und der CDU-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Wolfers Junior scheint dies gar nicht zu überblicken - reizt er die Stimmung gegen seine Partei nur noch weiter an.
    Es ist doch gar kein Wunder, wenn Menschen, die ihre politische Heimat im konservativen Raum sehen, eine Wahlalternative suchen und diese darin finden, dass sie die FDP oder gar keine andere Partei wählen.
    Verlierer in diesem üblen Spiel ist somit nicht nur Grefrath, sondern auch die CDU.
    Und sagen Sie, sehr geehrter Herr Manfred Wolfers Junior, bitte nach der Wahl nicht, dass hätten Sie nicht für möglich gehalten….
    Erinnern Sie sich nur an Ihr ganz persönliches Wahlergebnis nach der letzten Kommunalwahl: Wenn ich mich recht entsinne, dann hatten Sie das mit Abstand schlechteste Wahlergebnis aller Direktkandidaten der CDU in Grefrath.
    Nachdem ich Sie nun in diesem Forum etwas näher kennen gelernt habe, weiß ich, warum Sie mit soviel “Dusel” gerade noch vor dem SPD-Kandidaten Heinz Aandekerk gelegen haben.

    Die CDU täte gut daran, diesem Mann ‘mal den “Kopf zu waschen”!
    Andererseits ist es schön, wenn Christ-Demokraten sich hier als wenig höflich, wenig christlich und wenig demokratisch outen.

    Gratulation, Herr Wolfers Junior!

  33. JoHart

    Der CDU-Geschäftsführer Manfred Wolfers Junior schrieb:
    “…und vom Wahlkampf dominierten Äußerungen des “JoHart” sind wirklich eine Zumutung.”

    Da kann man doch sehr gut erkennen, wie diese Partei argumentiert:

    Zunächst bleibt festzuhalten, dass der eigene Fraktionsvorsitzende (Klaus Mäurers) nach bekunden des von ihm ausgewählten Investors seit zwei Jahren Gespräche und Planungen hinter verschlossenen Türen führt.
    Dabei lässt er - ANGEBLICH, aber nehmen wir einmal an, es war so - die eigene Fraktion bis November 2008 oder auch Januar 2009 in absoluter Unkenntnis.

    Dass die Kommunalwahl im Sommer/Herbst 2009 vor der Tür stehen würde, stand schon im Jahre 2004 fest.
    Die zeitliche Nähe der Kommunalwahl zu der Veröffentlichung der Mäurers-Pläne kann man doch keinem anderen anhaften, als eben dem CDU-Fraktionsvorsitzenden höchst selbst!
    Hätte er sein Ansinnen schon in 2006 oder 2007 der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht, so wäre die Diskussion um das Geschäftszentrum Bergerplatz mit seinen Auswirkungen auf den Ortskern womöglich schon längst beendet!

    Also, Herr CDU-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Wolfers Junior:
    Falls Sie sich darüber aufregen möchten, dass die an vielen Stellen in Grefrath geführten Diskussionen zum Thema “Mäurers-Gelände” intensiv geführt werden, so sollten Sie einen “Dankesbrief” an Ihren eigenen Fraktionsvorsitzenden senden!

    In diesem Zusammenhang eine Frage:
    Was ist das eigentlich für eine Fraktionsführung, in welcher der stellv. Vorsitzende (Gerald Raeth) angibt, man sei erst im November 2008 informiert worden und Sie, sehr geehrter Herr Wolfers Junior, in Ihrer Eigenschaft als Fraktionsgeschäftsführer kund getan haben, man sei “…ein paar Tage vor der PLUWA-Sitzung im Januar über das Ansinnen des eigenen Fraktions-Chefs in Kenntnis gesetzt worden?!

    Also, merken: Beschwerden über das geplante Einkaufszentrum direkt an Ihren Fraktionsvorsitzenden senden.
    Ich bin mir sicher, der Betreiber dieses Forums kann Ihnen die Emailadresse - bei Bedarf - übermitteln.

  34. JoHart

    In Anlehnung an das großartige Wahlergebnis, insbesondere hinsichtlich der Ergebnisse für:

    — den CDU-Mann Kättner
    — den CDU-Fraktionsvorsitzenden Mäurers
    und (last but not least)
    — den CDU-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Wolfers Junior

    erlaube ich mir nochmals auf die vielen Stellungnahmen und aufgeworfenen Fragen in diesem Forum zu verweisen.

    Ich habe es Herrn Wolfers Junior andeutungsweise vorhergesagt - aber die Abgehobenheit der CDU hat ihm die Sicht vernagelt und das Gehör verstopft.

    “Hochmut kommt vor dem Fall” - sagt schon ein altes Sprichwort.

    Jetzt bin ich gespannt, ob die CDU (irgend) einen Neuling der Fraktion (Reuter?) zum Verzicht auf das Mandat auffordert (selbstverständlich mit einer “stilvollen” Begründung) , damit die Liste ziehen und Mäurers damit als “Nachrücker” in den Gemeinderat doch noch Einzug halten kann.

    Ich wünsche es mir im Interesse eines politischen Neuanfangs im Grefrather Rat nicht.

    Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass das eventuelle Dränge(l)n von Mäurers in “seine” Fraktion einen gewissen Unterhaltungswert für die Öffentlichkeit haben dürfte.

    Übrigens hörte ich gestern ein Interview auf “Welle Niederrhein”, welches mit dem Noch-Bürgermeister Kättner geführt wurde.
    Ihm wurde die Frage gestellt, wie er sich diese exorbitant ausgefallene Wahlniederlage erklären würde. Er meinte nur, das würde ihn nicht weiter interessieren!
    “Welle Niederrhein” setzte jedoch nach und meinte, dies jedoch würde die Bürger interessieren und verwies auf seine überaus große Nähe zum CDU-Chef und Investor Mäurers……

    Wie ich schon im Laufe der Jahres mehrmals anmahnte:
    das, was sich seit Anfang 2009 in Grefrath abspielte (Einkaufszentrum Mäurers und Gewerbegebiet), wurde zum größten politischen Bumerang, den Grefrath jemals gesehen hat und erleben durfte.

    Tschüssikowski !

  35. Theo Door

    Das große CDU-Debakel ist doch vor allem einem Mann zu verdanken. Würde ein anderer Platz machen für Mäurers, wäre das respektlos und gegen den Willen der Grefrather Bürger. Der Mann ist abgewählt worden und sollte sich zurückziehen.




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